Schlagwort: Junior-Fellow

  • Delegationsreise des Common Grounds Forum (CGF)

    Ich bin diese Woche auf Delegationsreise des Common Grounds Forum (CGF) mit dabei – und das zu einem bemerkenswert guten Zeitpunkt.

    In Berlin werden aktuell zentrale Fragen der digitalen Regulierung verhandelt, insbesondere die Reform des Produkthaftungsrechts für Software im Bundestag sowie der frisch veröffentlichte Referentenentwurf des CRA-Durchführungsgesetzes.

    Nachhaltige Software bleibt im Fokus rechtlicher und politischer Diskussionen. Es geht längst nicht mehr nur um Effizienz oder Energieverbrauch, sondern um langlebige, sichere und souverän entwickelte Systeme. Der Bundesgesetzgeber hat hier eine einmalige Chance, Deutschland zum Spitzenstandort für Software und Open Source zu machen.

    Als Teil der Delegation freue ich mich sehr auf die Gespräche mit Abgeordneten des Bundestages aus den demokratischen Fraktionen, ua mit Denise Denise Loop, Anna Lührmann und Ralph Brinkhaus.

    Gesellschaft für Informatik e.V. & Stiftung Mercator GmbH

  • #INFORMATIK25-Recap Teil 1

    foto: Mike Auerbach

    Das Informatik-Festival 2025 ist zu Ende. Es gab tolle Vorträge, schöne Urkunden und unterhaltsame Abendveranstaltungen. Die Woche war tatsächlich so ereignisreich, dass ich mein Recap in mehreren Teilen darlegen möchte. Zu Beginn geht es in diesem Teil um die Auszeichnung der diesjährigen Junior-Fellows der Gesellschaft für Informatik.

    Auf die mir bereits häufig gestellte Frage, was ein Junior-Fellow ist, könnte man auf deren Website oder den ersten Absatz der Auszeichnungsurkunde verweisen, dass die „Gesellschaft für Informatik Personen als GI-Junior-Fellows auszeichnet, die sich bereits in jungen Jahren durch hervorragende Leistungen in der Informatik einen Namen gemacht haben und erwarten lassen, dass sie den fachlich übergreifenden Austausch suchen und wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der GI und der Informatik geben werden“.

    Werdegang und aktuelle Tätigkeiten sind in der Regel im zweiten Absatz der Auszeichnungsurkunde zu finden und können beispielhaft lauten: „Maximilian Kroker studierte Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und Informatik an der Technischen Universität Berlin. In dieser Kombiation berät, referiert und forscht er vorwiegend zu Fragen des IT- und Softwarerechts, insbesondere zum Datenschutz sowie der IT-Sicherheit. Daneben engagiert er sich in ehrenamtlichen Projekten für digitale Souveränität, digitale Demokratie und für freie und quelloffene Software.“

    Im dritten Absatz folgt grundsätzlich der abstrakte Handlungsrahmen für die Dauer der Junior-Fellowship im Zuge der nächsten fünf Jahre, etwa in Form von: „Im Rahmen des Junior-Fellowships möchte er sich als Anwalt für die Interessen der Informatik einsetzen und als Informatiker zu einer souveränen, demokratischen und offenen Informatik beitragen und diese in der Gesellschaft verankern.“

    Abgeschlossen wird die Urkunde mit einer Anerkennung dieser Leistungen und Zielsetzungen und wird von der Präsidentin der Gesellschaft für Informatik unterzeichnet.

    Erhält man nun auf der ersten Abendveranstaltung des Informatik-Festivals eine solche Urkunde, ist man von tiefster Dankbarkeit an alle Unterstützer, Befürworter und Mitwirkenden überwältigt. Dazu kommt ein umfassender Tatendrang, den man bereits auf dem Festival selbst in weitere Erfolge umsetzen konnte. Dazu mehr im nächsten Teil.

    foto: Mike Auerbach